Vor zwei Monaten habe ich über Sprache und Geschlecht geschrieben. Seit dem gab es unter anderem einen beeindruckenden Tweet von Frank Rieger. Auf diesen und andere neue Punkte möchte ich hier eingehen. Auf andere Dinge, die ich schon im ersten Text beantwortet fand, habe ich noch mal in der insgesamt lesenswerten Diskussion Stellung bezogen (@xbg, slowtiger, M, Avi). Zwei Punkte kamen mehrmals, obwohl ich dachte sie wären klar, darum wiederhole ich sie hier noch mal: 1. Es geht nicht um eine Neutralisierung von Sprache. „Studierende“ lehne ich explizit im Text ab. Die englische Sprache ist keine Verbesserung – da gibt es halt kein generisches Maskulinum, sondern ein generisches Neutrum, in dem die Leute ihre Geschlecht-, Rasse-, Klasse-, Alter-, Aussehen-Kategorien unterbringen. 2. Ich missioniere nicht für die eine oder andere oder überhaupt irgendeine geschlechtersensible Sprache. Ich wehre mich gegen Leute, die sich unter meinen beiden schönen Blogposts über ihre Schmerzen angesic
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