In den letzten vier Jahren fühlte ich mich bei Gnome immer gut aufgehoben. Komfortabel, funktional und knuddelig. Als ich dann auf Ubuntu Lucid Lynx samt Gnome umgestiegen war, begann es mir zu dämmern. Über die Jahre schien mein einst so moderner Klapprechner (1GB Ram, 1,67 GHZ) vom rasenden Zwerg zu einem gähnenden Gnom geworden zu sein. Und überhaupt hatte ich mich sattgesehen an dem schlurfbuckligen Herrn Gnom, der immer umständlicher erschien. Zeit, diese hässliche Schnecke mal aufs Altenteil zu setzen. Husch, husch, ins Körbchen! Seit einer Woche ist Gnome ausgewechselt. (edit: Danke an burli für die begriffliche Klärung) Eine neue Desktopumgebung hat das Regiment übernommen! Doch wer hat den Zwerg mit der Krone vom Thron gestoßen? Meine unixoide Desktopumgebungssozialisation hatte mit KDE begonnen. Kühl, elegant und komfortabel. Trotz dieser unbestreitbaren Vorzüge war ich dem Charme von KDE nie richtig erlegen. Gleichwohl ein Kandidat für die Thronfolge, dem es eine Chance zu geben
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