Der neue Bootloader Grub2 wartet mit vielen Verbesserungen auf. Wegen seiner Komplexität dürfte sich die Umstellung jedoch für viele Endanwender im Desktopbereich kaum lohnen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht. Nach mehreren Distributions-Upgrades bis hin zu Karmic Koala hatte ich mich mit der Erscheinung von Ubuntu Lucid Lynx dazu entschieden, das System frisch aufzusetzen. Dabei hatte ich neben dem Dateisystem ext4 auch den Bootloader Grub2 installiert.  Diese recht neue Version des Bootloaders Grub (Grand Unified Bootloader) verspricht einige unbestreitbare Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion, u.a. durch den modularen Aufbau, bessere Portierbarkeit und die Unterstützung von RAID und LVM (Liste neuer Merkmale). Trotzdem habe ich Grub2 inzwischen wieder durch Grub Legacy ersetzt (Anleitung englisch, deutsch). Die Installation von Grub2 erfolgte problemlos - so weit, so gut. Nach dem Erscheinen einiger neuer Kernelversionen füllte sich das Auswahlmenü jedoch schnell mit Bo More
2011-02-04