Linuxsysteme laufen i.d.R. recht stabil. Auch hier kann es jedoch vorkommen, dass sich ein Prozess nicht regulär beenden lassen will und "abgeschossen" werden muss.   Kill: Auf der Kommandozeile erledigt dies zuverlässig der Befehl kill, dem als Argument die ID des Prozesses übergeben wird. Um diese PID in Erfahrung zu bringen kann man z.B. ps (in Verbindung mit grep) oder auch top einsetzen. Standardmäßig sendet kill dann ein Signal 15 (TERM) an den Prozess, um sich möglichst sauber zu beenden. Beispiel für ein imaginäres Programm "oggsyncer", das in diesem Szenario hängt und beendet werden soll: sick@work:$ps ax | grep oggsyncer 3818 S    /bin/oggsyncer sick@work:$ kill 3818 Xkill: Für den kommandozeilenresistenten Endanwender (oder für alle, denen sowas einfach Spaß macht), gibt es auch eine grafische Alternative für nicht mehr reagierende Anwendungen auf dem Desktop: Xkill. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass man mit einem unbedachten Klick einen pot More
2011-02-07