Es gibt immer wieder Zeitgenossen, die mit Kabarettisten nicht klar kommen. Leute, die meinen, man dürfe das so nicht sagen, was Kabarettisten so sagen. Ein paar davon dürfen für die Süddeutsche Zeitung schreiben. Da ist z.B. Olaf Przybilla. Priol hat den Ausspruch von Wolfgang Bosbach, er befürchte einen "Rückfall in die Terrorspirale der 70er Jahre" aufgenommen und gesagt, aktuelle Politiker würden wegen ihrer nervigen Art schon nicht in Geiselhaft genommen. Przybilla meint, dass Priol die Frage aufwerfe, was Satire eigentlich darf. Alles, meint Tucholsky. Zumindest nicht das, was Priol vom Stapel lässt, Przybilla. Und warum nicht? WARUM NICHT? Das hat Przybilla vergessen zu schreiben. Veröffentlicht hat es die Süddeutsche dennoch. "Es gab Zuhörer auf dem Odeonsplatz, denen der Atem gestockt hat bei diesen Sätzen." schreibt Przybilla. Das ist kein Zeichen für schlechtes Kabarett. Was dieses Gebashe in der Süddeutschen Zeitung verloren hat, das erschließt sich mir nicht. Noch etwas h More
2011-03-31