Ach ja, Süddeutsche online. Da lässt sich Alexandra Borchardt in Spiegel-Sprech darüber aus, wie teuer und unangenehm für die Energieversorger der Atomausstieg und die Neuausrichtung hin zu Erneuerbaren Energien doch werden wird. Und auch das Mantra von den unentbehrlichen Supertrassen von der Maas bis an die Memel bzw. von Südspanien bis an den Polarkreis kotzt sie, brav von den Energieriesen vorgekaut, wieder aus. Sinnvoll ist es jedoch, Wind, Sonne und Wasser dort in Energie umzuwandeln, wo diese natürlichen Quellen besonders reichlich vorkommen: in der Nordsee, in Spanien oder gar in Nordafrika - und sie dann über europaweite Netze zu verteilen. Dass mit den dafür erforderlichen Investitionen - nur für die Trassen, wohlgemerkt; da bewegt sich dann noch kein einziges Elektron irgendwohin - zehntausende Bürger in Einzelleistung oder im Zusammenschluss in Genossenschaften, GbR oder GmbH & Co. KG bereits genug dezentrale Photovoltaik, Windkraft und Speicher aufbauen, dass es für uns und unser More
2011-04-16