Kein Passagier der Free Gaza Flotte erregte soviel Aufmerksamkeit, wie der schwedische Journalist und Millionär Hennig Mankell. Da auf Aufmerksamkeit meist ein Rundumschlag folgt, können sich die Mainstreammedien natürlich auch ein ordentliches Bashing nicht verkneifen. Ein Paradebeispiel dafür ist die Süddeutsche Zeitung, die am 05. Juni folgende Aussagen vom Stapel liess: [...] Reporter, Fernsehteams und Verlagsmenschen sind an diesem Nachmittag nicht ins Theater gekommen, um einem Palästinenser zuzuhören, sondern einem Schweden, der einige Zeit pro Jahr in Mosambik lebt, viele Millionen mit Krimis verdient und sich den Luxus leistet, ein linker Moralist zu sein. [...] [...] Und weil an diesem Nachmittag kein Palästinenser vor den Mikrofonen sitzt, spricht Mankell mit einem Furor über den grauenhaften Morgen im Mittelmeer und die Arroganz israelischer Soldaten, als sei er Pressesprecher der 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen. Allerdings redet er nicht von ihnen, sondern von sic More
2010-06-06