»Mandalay«, alleine der Name erweckt – so ging es zumindest mir – Bilder von exotischstem Asien. Urwald, brütende Hitze, alte Tempel, goldglänzende Pagoden, fremde Gerüche… Rudyard Kipling beschrieb sie, ohne je dort gewesen zu sein und einige Künstler besangen sie seither, die »Road to Mandalay«. Die Realität sieht jedoch – wie so oft – weitaus prosaischer aus: Die Straße nach – und vor allem die Straßen in Mandalay sind vor allem eines: staubig. Aber der Reihe nach… Den nächsten Tag startete ich statt mit Fischbrühe, mit einem üppigen Frühstück aus Toasts mit Aufschnitt und Marmelade, frischen Früchten, Rührei, dazu Tee und Kaffee. So gestärkt räumte ich mein Zimmer und verstaute meine Habseligkeiten in einem kostenlos vom Hostel zur Verfügung gestellten Schließfach denn ich wollte Yangon am frühen Abend in Richtung Mandalay verlassen. Bereits am Tag zuvor hatte ich über die Rezeption einen Sitzplatz in einem späten (Übernacht-)Bus nach Mandalay gebucht, bis zur Ab
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