TomTom, einer der Marktführer im Bereich Autonavi-Geräte, hat Tracking-Daten an die holländische Polizei verkauft. Die hat damit ihre Radarfallen-Aufstellung optimiert. Wie TomTom an Tracking-Daten seiner User kommt? TomTom hat verschiedene Navi-Produkte (soweit ich weiß die LIVE-Serie), die über ein eingebautes GSM-Modem (also quasi ein Mobiltelefon) Daten übertragen können. Richtung Auto werden damit Stau-Informationen und Updates übertragen, Richtung TomTom fliessen Positionsinformationen, die u.a. benutzt werden, um Staus zu detektieren und Durchflußprognosen zu erstellen. Für einen Navi-Hersteller sind GPS-basierte Daten aus den Autos sehr viel nützlicher als die zellbasierten Verkehrslagedaten, die die Mobilfunkanbieter (und demnächst dann wohl auch Apple...) haben, weil auch kleine Staustellen besser zu detektieren und den Fahrbahnen und Richtungen zuzuordnen sind. TomTom verspricht natürlich, daß die Daten anonymisiert sind und nicht einem individuellen Navi-Gerät zuzuordnen sind.
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