
Was ich noch sagen wollte zum… Rückgrat von Kristina Schröder
Ach ja, irgendwann gewöhnt man sich auch an die Bloggeraufregungen im Internet. Auf starke Mediensympathie einer Person wird immer mit Verschwörungstheorien geantwortet und auf angebliche politische Ungerechtigkeiten immer mit kritikunantastbarer Empörung. Solange sich nur ein Zustimmungsmob findet, geht das alles klar. Kristina Köhler hat sich den Zorn einiger Blogger und Twitterer dadurch herbeigeholt, dass sie die Kürzungen für Hartz-4-Familien durch den Begriff der Gerechtigkeit gerechtfertigt hat. Dazu nahm sie das Extrembeispiel einer Familie, die 1885€ über Hartz-IV und wahrscheinlich diverse Extrazuschläge bekommt. Das ist eine andere Rechtfertigung als die, die sie der Süddeutschen Zeitung gegeben hat. Dort meint sie, das bisher gezahlte Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger sei systemwidrig. Von dieser Darlegung war sie im Video so begeistert wie jemand ist, der eine Logik verstanden hat, die ein anderer ihm gesteckt hat. Es klingt wirklich nicht wie ein eigenständiger Gedanke, d
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