Wie überhaupt im Bereich der klassischen Pen & Paper-Rollenspiele, verfüge ich auch im Shadowrun-Universum über äußerst begrenzte Erfahrungen. Selbst gespielt habe ich es nicht eine handvoll Male, die Romanreihe, die mittlerweile wohl über 60 Teile umfasst, aber genau lässt sich das gar nicht sagen (ein ähnliches Durcheinander bieten hier noch die Final Fantasy-Reihe und das Namenswirrwarr der Street Fighter 2-Charaktere), habe ich nach Band 27, „Stahlregen“, entnervt aufgegeben. Waren die Geschichten früher sehr packend geschrieben, insbesondere die Actionpornos von Nigel Findley oder die sehr (Anglizismus-Nazis, aufgepasst!) immersive Deutschland-Trilogie „Deutschland in den Schatten“, quälte man sich gegen Ende nur noch mit albernen Klischees und nicht enden wollender Esoterik.
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