Deutschland und die Sport-Korruption: Kartell der Schande. Gemäß Springer-Medien will DFB-Boss Zwanziger am 21. Juni, fünf Tage vor Eröffnung der Frauen-WM, in Frankfurt über das Korruptionsthema diskutieren. Wobei: Von Korruption redet der DFB-Präsident ja nicht so gern. Personen wie er haben Probleme mit der Begriffsbestimmung, behaupten gern, es lägen keine Beweise vor, verstecken sich, wenn es darauf ankommt, wie auf dem FIFA-Kongress, und laden dann die üblichen Verdächtigen – die längst hätten klar Stellung beziehen können. Es aber nicht taten.
Es ist viel einfacher: Deutsche Sportfunktionäre und Sportpolitiker müssen einfach nur handeln. Sie hätten schon längst handeln können. Aber sie tun (fast) nichts.
Deutschland zählt in der internationalen Korruptionsbekämpfung zu den Schlusslichtern. Das Nichtstun hat System in Deutschland.
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