Ich habe mich anhand der kicker-Interviews der letzten Monate vorbereitet und kann zusammenfassend sagen: Die deutschen Auswahlkickerinnen sind modebewusst, achten auf ihr Äußeres und schminken sich vor dem Spiel – insofern also schon mal keine Unterschiede zu Cristiano Ronaldo. Ja, tut mir leid, einmal musste ich den jetzt unterbringen. Unsere bekanntesten Damen sind Birgit Prinz, die treffsicherste, aber auch dienstälteste Stürmerin der Mannschaft. Weiß immer noch, wo das Tornetz hängt, galoppiert aber nicht mehr so ganz jugendhaft frisch wie früher bis dorthin. Man könnte sie somit als Mischung aus Völler und Klose bezeichnen, sozusagen Frau Völlklo, aber das wäre ein eher beschissener Spitzname. Dahinter lauern Inka Grings und Alexandra Popp, die ihre erste WM spielen, was reißen und beißen wollen. Ich nenne sie jetzt aber nicht die Geschwister Gomez. Von den Werbeabteilungen umschwärmt und für einen Spitznamen prädestiniert: Célia Okoyino da Mbabi, die ich von nun an der Einfachheit halber „Klopfer“ nennen werde. Fatmire Bajramaj, das Sommermärchenmädchen, das Gesicht der WM, hoffentlich auch der Fuß. Nadine Angerer, die höchstens im Training mal einen Ball hinter sich lässt. Verteidigerinnen haben wir auch, sogar ganz tolle, aber eher trifft sich Lothar Matthäus mit Frauen jenseits der 20 als dass diese mal ernsthaft eingreifen müssen. Weshalb ich mir die Namen jetzt spare. More
2011-06-26