Wäre es nicht toll, wenn Mikrozahlungen funktionierten? Als die Mikrobezahldienste Kachingle und Flattr an den Start gingen, hab ich mich gleich angemeldet. Nicht, weil ich glaubte, damit schnell reich zu werden, sondern, weil das die ersten mir bekannten Dienste waren, die anboten, Websites bzw. deren einzelne Beiträge auf einfache Weise zu finanzieren. Schon nach wenigen Monaten stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie funktionieren. Grosse Blogs erhielten von Flattr für den Monat Juni Einnahmen von 200 Euro (Carta) über 250 Euro (Lawblog) bis zu 580 Euro (Netzpolitik). Die Website der "taz" konnte rund 990 Euro einnehmen. Und das nur, in dem sie sich bei flattr.com anmeldeten und selbst mindestens zwei Euro pro Monat riskierten. Sascha Lobo hat in fünf Punkten erklärt, warum er nicht flattrt. Ich versuche eine Entgegnung: 1. Geld soll nicht umverteilt werden, sondern von aussen zufliessen, zum Beispiel durch Werbung. Schön ist die Theorie. Aber so einfach ist das nicht mit der Onl
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