Am vergangenen Dienstag hat es an der Gesamtschule Barmen eine - spärlich besuchte - Podiumsdiskussion gegeben, bei der über die Kopfnoten gesprochen wurde. Die fehlende Motivation, sich an der Diskussion zu beteiligen, und die Art und Weise, wie über die Kopfnoten diskutiert werden, haben einen Gedanken reifen lassen: Die Diskussion über die neu eingeführten Kopfnoten sind überflüssig, will man nicht grundsätzlich etwas an der Art überdenken, wie in der Schule Zertifikate verteilen werden. Notengebung - mit welchem Ziel auch immer - engt ein und missachtet individuelle Stärken und Schwächen von Schülerinnen und Schülern. Noten sind eine Zahl, die kaum Interpretationsspielraum bietet; bei gleichzeitiger Undurchschaubarkeit. Diese Zahl gibt vor, Vergleichbarkeit und Objektivität zu produzieren und scheitert daran. Wir haben uns inzwischen anscheinend daran gewöhnt. Daher stellt sich die Frage, ob die Diskussion um die Kopfnoten nicht eigentlich eine Scheindebatte ist, bei der pädagogische
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