(dtv 2011, 300 Seiten) Auf Kevin Brooks‘ Bücher freue ich mich immer ganz besonders, denn für mich ist der Engländer einer der begnadetsten Jugendbuchschriftsteller überhaupt – auch wenn es von ihm neben einigen herausragenden auch nicht ganz so gute Bücher gibt. „Killing God“, sein letzer Jugendroman, gehörte jedenfalls in die letzte der beiden Kategorien, und der Titel des neuen Buchs, „iBoy“, klingt irgendwie auch etwas seltsam … Trotzdem: Kevin-Brooks-Bücher sind Pflicht, die lasse ich auch nicht erst mal ein paar Wochen nach Erscheinen auf dem Lesestapel liegen. Inhalt: Für Tom ist der Nachmittag des 5. März der Moment, der sein Leben auf den Kopf stellt. Um 4 Uhr hat er sich mit seiner Sandkastenfreundin Lucy, in die er inzwischen verliebt ist, verabredet, und als er kurz vorher vor dem Wohnblock steht, in dem sie lebt, trifft ihn mit voller Wucht ein iPhone 3 GS, das aus dem 30. Stock herabfällt, auf dem Kopf. Mehrere Tage lang ist Tom bewusstlos, und als er schl
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