„Das was in Fukushima jetzt stattfindet, hätte leicht verhindert werden können, wenn diejenigen, die wussten, dass das Kraftwerk nicht ausreichend gesichert ist, das an die Medien, also an die Öffentlichkeit getragen hätten“, so Prof. Johannes Ludwig,  Betreiber der Plattform „Ans Tageslicht“, im Interview mit dem deutschen Sender Bayern 2.  (Podcast, Blogeintrag vom 12.07.2011) Fünf Monate ist es jetzt her, dass in Japan die Erde bebte und die Welt stillstand. Inzwischen ist Fukushima zur Metapher dafür geworden, dass eingetreten ist, was nach menschlichem Ermessen niemals hätte eintreten dürfen – die atomare Katastrophe. Schon bald nach der Katastrophe häuften sich die Berichte, dass die japanische Atomaufsicht und der Kraftwerksbetreiber Tepco um die Gefahr jahrelang wussten. Wer jedoch im Dunkeln gehalten wurde, war die Bevölkerung Japans, also jene Menschen, die nun zum zweiten Mal in der Geschichte Opfer einer nuklearen Katastrophe geworden sind. Extremfälle wie diese ve More
2011-08-26