Als in der Nachkriegszeit der unverwechselbare Sinatra-Sound vom amerikanischen Soldatensenders "AFN" über den Äther geschickt wurde, faszinierte er auch den jungen Berliner Harald Rehbock. Mit Interesse verfolgte er Sinatras Karriere und sang ein Vierteljahrhundert später -eher aus einer Laune heraus- in seiner Piano-Bar „Front Page“, seinen ersten Sinatra-Song vor Publikum.
Es sollte nicht der letzte sein, denn das Talent des Mannes, der nicht nur wie „Ol Blue Eyes“ aussah, sondern auch noch so singen konnte, sprach sich herum. So machte Rehbock aus dem anfänglichen Hobby eine Profession, die er auf die soliden Beine einer klassischen Gesangsausbildung stellte. Zunehmend wurde er über die Grenzen seiner Wahlheimat Düsseldorf hinaus bekannt und nachgefragt. In Deutschland machte er neben seinen Auftritten in Funk und Fernsehen vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Paul Kuhn von sich reden. Der Titel "I love that Swing", von Kuhn arrangiert und mit dessen Big Band extra für Harald Rehbock aufgenommen, drückt aus, woran der Sänger sein Publikum teilhaben lassen möchte: an der Liebe zur Musik der 40-er bis 60-er Jahre.
Seine Begeisterung steckt aber nicht nur inländisches Publikum an und so ist die Kette der nationalen Veranstaltungen des „Sinatras vom Rhein“, von internationalen Auftritten durchsetzt.
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