Vorab: Der Text ist schnell runtergeschrieben und in die Debatte geworfen. Links und Rechtschreibung kommen im Laufe des Abends noch dazu. Antje Schrupp und mspro haben heute zwei Texte geschrieben, die sich um Datenschutz und den Begriff des Datenmissbrauchs drehen. Beide lehnen – wie auch schon Christian Heller – die Idee, dass Daten unbedingt geschützt werden müssen, ab. Sie werben für eine Kultur der Transparenz. Mspro kritisiert den Begriff des Datenmissbrauchs grundsätzlich, denn die Lesarten von Daten lassen sich nunmal nicht fixieren. Wo die einen Daten so nutzen, dass es negative Konsequenzen für das Subjekt hat, machen andere tolle, nützliche und schöne Dinge mit den Daten, an die "DatenurheberInnen" niemals gedacht hätten, über die sie sich aber trotzdem freuen. Man könnte sagen, dass die Fragen, ob Daten ge- oder missbraucht werden, immer eine im weitesten Sinne politische Frage ist. Es kann nicht grundsätzlich beantwortet werden, so dass auch ein absoluter Datenschutz normativ n
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