Dies ist der letzte Teil der Reihe, denn meine Liaison mit der Institution Arbeitsagentur wurde jäh beendet. Ich erinnere daran, dass ich quasi eine Berufsberatung zur künstlerischen Tätigkeit angestrebt habe. Die gibt es allerdings nicht.Warum?
Auszug aus dem Internetangebot der BA:
Wesentliche Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit sind:
* Berufsberatung
Auszug aus dem dritten Telefongespräch, erneut pünktlich auf die Minute, allerdings mit einstündiger Verspätung:
Sie: In meinen Unterlagen steht, Sie sind Existenzgründer.
Ich: Nee. Ich bin (es folgt die übliche zweiminütige Erklärung). Und deswegen wollte ich mal eine Beratung haben, welchen Status ich so fortan unter „Beruf“ eintragen soll.
Sie: Da sind Sie bei uns falsch. Wenn Sie sich arbeitssuchend melden wollen, können wir weiter machen.
Ich: Will ich aber nicht. Ich habe doch Arbeit. Nur nicht so eine wie die meisten anderen. Ich möchte doch nur mal mit jemandem reden, der sich auskennt. So eine Art … Berufsberatung?
Sie: Wie gesagt, da sind Sie bei uns falsch. Da gehen Sie mal am Besten zum Finanzamt.
Ich: ?
Sie: Oder zu einer Kammer.
Ich: Zu was für einer Kammer?
Sie: Zur Handwerkskammer zum Beispiel.
Ich: …
Sie: …
Ich: Sie haben mir aber schon zugehört?
Sie: Vielleicht gibt es sowas ja auch für Künstler.
Während ich mir noch eine Abschlusspointe, irgendwas mit „geistigem Handwerk“, zurecht lege, hat sie ihre schon gefunden und legt auf.
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