Nachdem in der vorletzten Sendung von quer, die CSU und ihre Fähigkeit als universelles politisches Auffanggefäß zu dienen die Zielscheibe satirischer Spitzen war, bekamen in dieser Woche die Grünen ihr Fett weg. Hintergrund ist die Wahl in der Berlin, bei der die Piratenpartei, für viele unerwartet, 8,9% der Stimmen erhielt. Als Handlungsstrang dient das Stereotyp die Piraten seien auch nicht viel anders als die Grünen vor 30 Jahren: auf ein Thema fixiert, ideologisch, jung, unerfahren und mit dem Kleidungskodex nicht vertraut. Beobachtet man die Entwicklung der Piratenpartei wird man tatsächlich einige Parallelen zu den 1980ern erkennen können. Was vor allem auffällt ist, dass beide Parteiwerdungen in eine Zeit fallen, in dem die politischen Instanzen mit dem gesellschaftlichem Wandel nicht mehr mithalten. In den 1970ern war es der Wunsch nach Umweltschutz und Abrüstung, der bei den etablierten Parteien auf weitgehend taube Ohren stieß. Jetzt geht es um mehr Teilhabe an den politischen Pro
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