Silvia Neid gilt als glaubwürdig, zielstrebig und seriös. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, die das unabhängige Forschungsinstitut SPORT+MARKT ein Jahr vor Beginn der FIFA Frauen-WM 2011 zur Frauenfußball-Bundestrainerin durchgeführt hat. Befragt wurden dazu 1.005 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.
Zwei Drittel der Befragten kennen demnach die DFB-Trainerin. Hochgerechnet entspricht das 45,16 Mio. Bundesbürgern. Die Befragten weisen Silvia Neid dabei zu 75 Prozent eine hohe Glaubwürdigkeit zu. Auch ihre seriöse und dabei zugleich natürliche und moderne Ausstrahlung wird positiv bewertet.
Darüber hinaus lässt sich ein Jahr vor dem Turnierstart bereits ein wachsendes Interesse an der ersten Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland feststellen. Schon jetzt interessieren sich 42 Prozent der Befragten sehr stark oder stark für das kommende Großereignis. Auch das generelle Interesse am Frauenfußball ist inzwischen bei jedem vierten Bundesbürger vorhanden. Tendenz steigend.
Ein Indiz dafür sind derzeit auch die hohen Einschaltquoten, die Eurosport bei den Übertragungen der FIFA U20-Frauen-WM für sich verbuchen kann. 1,24 Mio. Zuschauer verfolgten am Samstag den Viertelfinalerfolg der Deutschen gegen Nordkorea. Das entspricht einem Marktanteil von 7,6 Prozent. Vor allem bei Männern stieß das Spiel auf großes Interesse. Nur 0,31 Mio. Zuschauer waren weiblich.
Ob sich all diese positiven Entwicklungen nur auf die Nationalmannschaft beziehen oder auch auf die höchste deutsche Spielklasse anwenden lassen, muss allerdings erst noch abgewartet werden. Bis die Bundesliga live auf Sky zu sehen ist, werden sicherlich noch einige Tage ins Land ziehen.
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