Mit einem eindrucksvollen Preludium begrüßt uns Lars von Trier: Ein starker Hengst versinkt in der Wiese, Kirsten Dunst watet durch seildicke Spinnweben, erleuchtet von zwei Monden. Einer ist der titelgebende Planet \"Melancholia\". Und schon sind wir im ersten Teil des Films bei Justines (Kirsten Dunst) Hochzeit. Zunächst kann das Glück des Paares nichts trüben, auch dass die Stretch Limo in der Kurve stecken bleibt und Braut und Bräutigam zu Fuß mit mehreren Stunden Verspätung zu ihrer eigenen Feier kommen lässt sie lachen. Doch dann zeigt sich der Schatten, der auf Justine liegt. Gestraft mit einer herzlosen Mutter und einem Vater, der ihre Bedürfnisse nicht versteht vergeht ihr der Spaß am feiern. Sie entfernt sich immer wieder von der Runde, nimmt ein Bad während die piekfeinen Gäste darauf warten, dass sie die Hochzeitstorte anschneidet oder vögelt den Assistenten ihres Chefs anstatt ihrem frisch gebackenen Mann eine unvergessliche Hochzeitsnacht zu bescheren.  Am Ende des Abends wird More
2011-10-06