Am letzten Donnerstag habe ich an der Uni Oldenburg auf der offenen Tagung "Fair, open & sustainable: Ein Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft!" des Aktionsbündnisses "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" über den Schultrojaner und den Leitmedienwechsel gesprochen. Nicht wissend, um welches Publikum es sich handeln würde, habe ich im Vortrag sowohl wissenschaftliche Bezüge wie auch alltägliche Beobachtungen einbezogen. So ließ sich - hoffe ich - für alle Anwesenden etwas mitnehmen. Die zentralen Theses des Vortags: Jeder Leitmedienwechsel hat - historisch betrachtet - die gesellschaftlichen Strukturen nachhaltig verändert. Als Leitmedium verstehe ich das jeweils dominante, generalisierte Kommunikationsmedien einer Epoche. Dabei habe ich mich auf die Überlegungen von Giesecke bezogen. Die Schule ist zu verstehen als eine Notwendigkeit aus der Buchkultur heraus und damit ein immanentes Kennzeichen einer Buchkulturgesellschaft. Die Form, wie wir Schule denken und praktizie
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