Die Lage an der Quelle erhöhter Radioaktivität in der Stargarder Strasse im Prenzlauer Berg – mittlerweile liebevoll Stargardobyl getauft – ist offenbar vorerst unter Kontrolle. Vor Ort befinden sich hinreichend viele Medienvertreter, um im Falle eines plötzlichen Strahlenausbruchs die Umgebung durch ihre schiere Körpermasse vor Verseuchung zu bewahren. Ebenfalls anwesend ist ein Strahlenexperte, einfach zu erkennen an seinem voluminösen Geigerzähler mit kameratauglich großem Display, der mit Engelsgeduld die immer gleichen Fragen der Reporter beantwortet. Letztere haben sich offenbar schon auf längeres Campen vor Ort eingerichtet, in der dritten Reihe tauschten Fotografen und Kameramänner Tips über zugängliche Toiletten und Koffeinquellen aus. Die Abdeckung der Strahlenquelle ist, wie bereits vom Leser "observer" in den Kommentaren berichtet, durch eine lustige Ansammlung von Bleibausteinen realisiert worden. Darüber parkt ein Auto. Die ganze Installation wirkt authentisch Ber
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