Ein "Problem" mit Diensten wie Flattr, TipTheWeb oder Kachingle besteht darin, daß man um all die schönen Sachen im Internet mit Spenden zu versehen, diese Spenden erst einmal einzahlen muß. Insofern ist aFlattr eine großartige Ergänzung, denn damit kann man sich sein Flattr-Budget von Amazon aufbessern lassen (wir berichteten).
Das ganze funktioniert über das Amazon-Affiliateprogramm: Wenn man einen Link zu Amazon verfolgt, an dem ein gewisser aFlattr-Tag klebt, und anschließend dort etwas kauft (das muß nicht einmal das verlinkte Produkt selbst sein), dann läßt Amazon aFlattr dafür eine Provision zukommen, und diese Provision wird auf das Flattr-Budget des jeweiligen Nutzers überwiesen.
Laut aFlattr soll dies vor allem so funktionieren, daß man als Flattr-Nutzer selber ein Browser-Plugin installiert, welches sich in die eigenen Einkäufe bei Amazon einhängt. Dadurch ist der Nutzerkreis aber stark beschränkt (man muß sich sowohl bei Flattr anmelden, als auch von aFlattr gehört haben). Wir finden, daß das auch anders gehen kann, und zwar genauso wie Affiliate-Links bei Amazon sonst auch funktionieren: Wenn man auf seinem Blog auf Produkte verweist, einfach den eigenen aFlattr-Code in den Link schreiben (den Code findet man einfach heraus, indem man mit installiertem Plugin die entsprechenden Shops besucht, aber Vorsicht, denn er unterscheidet sich von Shop zu Shop).
Toll, oder?
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