Frances Pinter hat 1973 mit 23 Jahren ihren eigenen Verlag gegründet. Im Mail-Interview mit UPLOAD erklärt sie, wie es dazu kam. Zudem wirft sie mit uns einen Blick in die Zukunft des Publizierens und sagt zugleich, warum sie mit dem Gerede über das „Buch der Zukunft“ nicht so wirklich etwas anfangen kann. Und auch wenn das Publizieren ein „wunderbarer Beruf“ sei, so müssten Verleger in den nächsten zehn Jahren auf jeden Fall starke Nerven haben. Eines aber ist ihrer Meinung nach sicher: „Solange das Fällen von Bäumen nicht weltweit verboten wird, vermute ich, dass es noch sehr lange gedruckte Bücher geben wird.“ Sie haben mit 23 Jahren Pinter Publishers Ltd gegründet. Was war Ihre Motivation? Ich habe eine Firma gegründet, weil ich nicht glaubte, eine Arbeit in Großbritannien zu finden. Ich hatte die amerikanische Staatsbürgerschaft und arbeitete an meiner Promotion in London. Ich hätte eine Arbeitserlaubnis gebraucht und dazu hätte ein potenzieller Arbeitgeber erklär
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