Ich hab mal wieder was Nettes bei YouTube gefunden. Da erzählt der Astrologe Andreas Höschen (Stammleser werden ihn noch von seiner "Begründung der Astrologie" kennen) was über sein neues Buch, dass er über die "Schicksalsjahre 2010 und 2011" geschrieben hat. Wie jedes Jahr sind wir ja gerade mittendrin in schicksalhaften Umwälzungen; alles geht den Bach runter aber es ist auch alles voll mit Chancen für Neues - usw; das übliche Geschwafel hat. Das ist aber nicht der Grund, warum ich dieses Video hier verlinke. Auch nicht, dass man darin wieder sehr schön sieht, wie abgefahren die Ansprüche der Astrologen sind (über den Unsinn der "psychologischen Astrologie" hab ich ja schon mal ausführlich geschrieben). Der Grund ist die Stelle, an der Höschen und die Moderatorin über den Kinofilm "2012" diskutieren. Und sich darüber echauffieren, was für schlimme Katastrophen Emmerich da zeigt und dass das ja so gar nicht geht und man da richtig Angst kriegt. Meine Güte! "2012" ist Fiktion! Deswegen wars ja auch ein Hollywood-Actionfilm und keine Dokumentation. Beschwert sich die Moderation auch darüber, dass Horrorfilme gruslig sind oder Liebesfilme kitschig? Ich weiß auch nicht, warum das gerade bei "2012" so ist, dass die Leute hier die Handlung eines Hollywoodfilms tatsächlich ernst nehmen. Ich hab ja jetzt auch keine Angst vor Killerrobotern mit österreichischen Akzent, nur weil ich mir vor kurzem wieder mal "Terminator" angesehen habe. Aber anscheinend fällt es manchen Leuten schwer, zwischen Realität und Fiktion zu trennen. Ok... wenn man es so betrachtet, dann ist es nicht verwunderlich, wenn gerade die Astrologen sich vor einem Kinofilm fürchten ;) More
2010-08-25