Das Urheberrecht ist an sich erst einmal eine gute Sache: Es schützt den Urheber davor, dass andere ohne seine Einwilligung mit dem verdienen, was er geschaffen hat. Aber was ist, wenn man gern möchte, dass andere die eigenen Werke nutzen? Dann muss man eine Lizenz vergeben. Und wer hat schon die Möglichkeit, eine wasserdichte Lizenz zu erstellen, die genau den gewünschten Effekt hat? Hier setzen die Creative Commons an. Sie ermöglichen es Urhebern, sehr genau zu bestimmen, was andere mit den Werken anstellen dürfen und was nicht. Das kann man nutzen, gerade auch als Autor. Dabei geht es gar nicht darum, seine Arbeit zu verschenken. Im Gegenteil. Seit 2001 gibt es die Creative Commons und auch heute noch müssen sie mit allerlei Missverständnissen leben. So meinen manche, die Creative Commons wollten das Urheberrecht abschaffen. Dabei basieren sie auf dem Urheberrecht (oder dem Copyright) und wäre ohne diese Basis gar nicht möglich. Es geht auch nicht darum, alles zu verschenken,
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