
Kemme vier Spiele gesperrt - Kahlert erhält Innenraumverbot
Die Erinnerungen sind noch frisch: Am Sonntag warf Tabea Kemme im Spitzenspiel der Frauenfußball-Bundesliga zwischen Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt ihrer Gegenspielerin Kerstin Garefrekes einen Einwurf aus kurzer Distanz direkt ins Gesicht. Frankfurts Trainer Sven Kahlert schubste die Potsdamer Spielerin daraufhin leicht zur Seite. Sowohl Kemme als auch Kahlert wurden des Feldes verwiesen. Heute sprach das DFB-Sportgericht die Urteile über beide Rotsünder aus.
Tabea Kemme ist demnach die kommenden vier Bundesligaspiele gesperrt. Bis zum Ablauf der Strafe darf die Potsdamer Angreiferin auch an keinem anderen Meisterschaftsspiel ihres Vereins teilnehmen.
Wesentlich milder kam Frankfurts Trainer davon. Kahlert hat im Bundesligaspiel zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem SC 07 Bad Neuenahr Stadioninnenraumverbot, kann seine Mannschaft danach aber wieder wie gewohnt betreuen.
Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt haben die Strafen akzeptiert.
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