Das habe ich davon, dass ich mich mit Journalisten treffe: ich werde zum Überbringer schlechter Nachrichten. Um meine Aussagen in dem Artikel etwas auszuführen: ich sage nicht, dass die Buchbranche insgesamt untergehen wird. Verlage, Verlagshäuser und Vertriebe wird es weiter geben. Aber wie es nun einmal so ist: es sind interessante Zeiten und jeder muss sich den stetig wechselnden Begebenheiten anpassen. Vereinfacht gesagt haben Verlage in etwa folgende Aufgabe: sie suchen Lieferanten von Inhalten aus Literatur, Kunst, Musik oder Wissenschaft (aka Autoren). Deren Werke vervielfältigen sie und verbreiten die Kopien. Anschließend sorgen sie noch dafür, dass möglichst jeder Interessent von der Existenz des Werkes erfährt. Nun ist es so: früher kostete das alles eine Menge Geld. Sehr viel Geld. Mehr Geld, als die Autoren üblicherweise aufbringen konnten. Das ist heute im Begriff wesentlich einfacher und kostengünstiger zu werden. Einerseits durch komplett neue Kanäle, wie das WWW oder More
2010-10-08