Besonders in Wien ist das Thema „Hund“ ein gesellschaftspolitischer Evergreen. Nicht viele Themen polarisieren derart und werden so selten vernünftig behandelt. Lange Zeit war das „Hauptproblem“ der hundefeindlichen Mitbürger, dass Hunde alles „vollscheissen“. Eine arbeitslose Mutter von zwei Kindern, deren Wohnung verdächtig nach Messie aussah, schaffte es mit ihrer Gruppe „Initiative Eltern gegen Hundekot“ sogar zu regionaler Bekanntheit,  Sponsoren waren die Ärztekammer, GEA, Naturfreunde oder Nanaya. Offenbar hat man sich einem gemäßigteren Ton angenommen als in der Vergangenheit, denn als die „Nimm ein Sackerl für mein Gackerl“-Kampagne losging, wurde noch geschimpft, dass dies „nicht weit genug“ ginge. Anfang des Jahres gab es dann die SPÖ-Volksbefragung, welche hier schon kommentiert wurde und das Schreckgespenst des „Kampfhundes“ war wieder brandaktuell. Zusammengefasst: Es gibt jetzt eine Liste „gefährlicher Hunde“, die einer speziellen „Führscheinbesti More
2010-11-02